Auch beruflich – wenn man hier auch (noch) nicht von „Karriere“ sprechen kann – geht alles seinen Weg. Zurück zu meinen Wurzeln im grafischen Gewerbe; gestalterische Aufgaben an denen ich gleichzeitig meine Kreativität ausleben kann, was dringend notwendig ist um zufrieden zu sein. Oder, um es mit den Worten einer ehemaligen (?) Freundin zu sagen: „… bevor mir der Kopf platzt!“. Wenn alle Anderen montagmorgens mürrisch an ihr Tagewerk gehen kann ich guten Gewissens Photoshop starten und werde sogar dafür bezahlt!
Privat … OK, zugegeben ein erst vor kurzem wieder reaktivierter Teil meines Lebens. Eigentlich habe ich immer mein Privatleben vor alles Andere gestellt. Anfang des Jahres, nach meiner vorletzten „Beziehung“ (die wohl eher eine ausgedehnte Affäre war), sank mein Interesse gegen Null. Resultat war Resignation und eine Sinnkrise gefolgt von einer Identitätskrise. Trotzdem geht es immer irgendwie weiter. Nun, frisch vergeben und auch wieder mit positiverer Einstellung und ohne Leute die man weder als Freunde, Bekannte oder Kollegen definieren kann, geht es steil bergauf bzw. auf das ursprüngliche Niveau zurück.
Und trotzdem … wieder ist da diese sporadisch auftretende Unzufriedenheit, deren Grund man nie erkennen kann und von der ich jetzt schon weiß, dass sie nur vorübergehend ist. Man ist unzufrieden mit sich selbst und allen und allem anderen. Und wieder gibt es auch keine andere Möglichkeit als es zu durchleben und diese Phase abzuwarten.
Nicht wirklich zufrieden stellend. Aber das beinhaltet der Status „allgemeine Unzufriedenheit“ ja eigentlich schon.