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Romantic Illusions

Noch heute Abend diskutierte ich mit meinem Besuch über die Dinge, die uns Menschen ausmachen – allen voran unser Verstand und unsere Emotionen – und deren Fluch und Segen. Und manchmal sind Zweifel notwendig, um Erkenntnisse zu ermöglichen – doch gelegentlich werfen Letztere auch Erstere auf …

Das der menschliche Verstand und die menschlichen Emotionen kein reiner Segen sind und uns keineswegs so gegenüber allem anderen Leben auf diesem Planeten begünstigen, wie es immer heisst, ist eigentlich schon lange bekannt und ein alter Hut. Jedem Menschen eines gewissen Alters und mit einer gewissen Einsicht sollte klar sein, dass sie das Leben keinesfalls einfacher machen, sondern eher die Faktoren sind, die das Gegenteil bewirken. Nicht so jedoch der Instinkt, den ich darunter angesiedelt sehe. Tiere leben rein nach ihrem Instinkt und sie tun das erfolgreicher und harmonischer als jedem Menschen dies möglich wäre. Kein Hass, keine unnötige Gewalt, kein Gewissen, keine Sorgen, keine Probleme – abgesehen vielleicht derer, die von uns geschaffen wurden. Dennoch können sie über all dies nicht nachdenken und machen trotzdem weiter, wo wir zum Psychiater gehen oder von Brücken springen. Ich persönlich beneide sie darum und versuche zu lernen, meinen Instinkt wieder mehr Gehör zu schenken und ihm zu vertrauen, denn schließlich hat er mich gegenüber meinem Verstand und meinen Emotionen nie betrogen. Ich habe nur, wie wir alle, verlent, ihm zu vetrauen. Das Leben ist einfach, bis man darüber nachdenkt oder sich von seinen Emotionen in dir irre leiten lässt …

Dennoch hält der Mensch an beidem fest und preist es als seine überlegenen Attribute. Unsere Welt ist voll davon, jeden Tag. Und jede unserer Geschichten dreht sich um diese beiden, egal in welchem Aspekt genau. Da gibt es von den Menschen erdachte Definitionen wie Sicherheit oder Gesellschaft und Unmengen anderer, um die Beispiele einmal überischtlich zu halten. Und doch beschreiben sie alle Dinge, die nicht existieren. Oder Dinge, die wir erfunden haben. Wo hat einmal ein Tier eine Gesellschaft gegründet? Eine Liebesbeziehung geführt? Aus Spaß gequält oder getötet? Wo in der Natur gibt es Beispiele dafür? Nirgends. Das bedeutet aber nicht nur, dass es unsere Erfindungen sind, es bedeutet auch, dass es unnatürliche Dinge sind, da sie nirgends in der Natur vorkommen. So wenig, wie sie die Natur braucht, brauchen auch wir sie. Aber wir wundern uns, dass sie nicht funktionieren, wie wir es gerne hätten. Wir wundern uns ja auch, dass etwas, wenn es aus der Natur gerissen wird, aufhört zu funktionieren. So wie wir einmal glaubten, dass die Erde eine Scheibe ist, Gott einen langen weißen Bart hat und der Nikolaus immer noch das kleinere Übel gegenüber Knecht Ruprecht ist. Damals – als weniger “zivilisierte” Menschen. Und trotzdem: war es nicht unser Verstand und unsere Emotionen, die uns sagten, dass es doch funktionieren muss? Das es logisch ist und nachvollziehbar? Und was haben wir nun davon? So viel, dass wir verlent haben, mit überhaupt noch irgend etwas zufrieden zu sein.

Und dennoch halten wir daran fest. Erdenken Geschichten darum als ob es erinnernswert wäre. Leiden, um des Leidens willen, obwohl wir schon längst hätten verstehen müssen, schon längst verstanden haben! Aber wir wollen gar nicht verstehen. Wir wollen lieber in der Melancholie schwelgen. Ich frage mich, wann jemand auf die Idee kommt, daraus eine neue Religion zu machen. Das Potential hat es, denn im Prinzip funktioniert es genau so wie alle anderen Religion: eine Antwort auf eine Frage zu bieten, auf die es keine Antwort gibt, weil es keine Antwort braucht. Nur der Mensch braucht eine. Und er weiß nicht einmal, warum …

Bleibt abschließend eigentlich nur noch die Frage, ob es das ist, was das Menschsein ausmacht und ob das wirklich so wollenswert ist, wie es weiter heisst, wenn es doch auch so offensichtlich so falsch läuft, weil wir gegen unsere Natur handeln und damit überhaupt nicht gut fahren, wie jeder jeden Tag in der Zeitung lesen kann oder anhand seines eigenen Lebens sieht. Was also ist schlimmer? Die Menschheit dafür zu verdammen, zu was sie verkommen ist – oder die Augen zu verschließen und sich der Verderbnis hinzugeben?

Von A nach B nach A …

Es geht hier diesmal um die aktuelle Wirtschaftslage. Und eigentlich hängt die Rezession, die wir gerade erleben, mit allem zusammen, denn das Geld regiert das Leben auf Erden mehr, als man sich eingestehen möchte. Mit einigen Dingen jedoch offensichtlicher als mit anderen …

Nachdem ich mir den aktuellen, jedoch eher zweitklassigen, neuen Film mit Keanu Reeves “Der Tag an dem die Erde stillstand” angesehen habe, wurde ich durch einen Artikel bei SpiegelOnline, wieder an eben jenen erinnert.

Der Film zeichnet sich durch eines dieser typischen außerirdisch-apokalyptischen Szenarios aus, die man schon mindestens einmal zu oft vorgekaut bekommen hat. Irgendwer hat irgendwo und aus irgendeinem, meist die Menschheit (verdienter Maßen) nicht sonderlich gut dastehen lassenden Grund entschieden, die Erde von ihr zu befreien. Die Auflösung ist wie immer dieselbe: Die ausführende Macht erkennt, dass wir auch noch eine andere Seite haben, die durchaus erhaltenswert ist (zumindest in solchen Filmen gerne behauptet). Das Ende vom Lied ist: die Apokalypse wird abgeblasen, klar.

Nun, und wo ist da nun der Zusammenhang? Nachdem ich gelesen habe, dass unserer Regierung ein weiteres Konjunkturpaket vorbereitet und die einzelnen Bundesländer bereits Geld verplanen, dass sie noch gar nicht haben (wurde nicht einem jeden von uns einmal beigebracht, es genau so nicht zu tun?), sah ich meine gesellschaftskritische Haltung schon einmal mehr bestätigt. Schaut man sich das aber noch genauer an, wird erst der ganze Umfang dieser Heuchelei und Scheinheiligkeit klar, dass man sich direkt übergeben möchte!

Jeder verplant schön viel Geld, es “muss ja eh ausgegeben werden”, der Konjunktur zugute. Aber erst unter diesen Bedingungen fällt den Politikern ein, endlich mal in Bildung, Kinder und Jugend zu investieren. Plötzlich sind solche Vorhaben ganz oben auf der Liste, findet man sie doch sonst eher ganz unten – zugunsten prestigeträchtigerer neuer Projekte wie Regierungsgebäude und zahllose andere sinnlose Vergeudungen von Steuergeldern.

Aber wie heißt es in dem Film? “Die Menschen können sich ändern, wenn sie kurz vor dem Ende stehen”? Mag ja sein … aber warum stehen wir dann ständig vor einem neuen Ende? Doch auch, wenn es nicht das globale Ende der Welt ist: ich sehe da nichts, was wir gelernt hätten. Wir machen immer die gleichen Fehler. Wieder und wieder.

Vielleicht kommt eines Tages die alles entscheidende Katastrophe ja derart subtil daher, dass wir diesen Moment einmal verpassen und das Problem, dass wir darstellen, endlich einmal auf die Art gelöst wird, die es verdient.

Leider ist auch diese Lösung, genau wie die andere, eher in Science-Fiction-Filmen zu finden.

Aber ist Science-Fiction nicht auch nur solange Science-Fiction, bis es eines Tages eventuell Realität wird?

Gerade habe ich erst einen Beitrag zur Lage der Weltwirtschaft und unseren Politikern geschrieben, da bieten sich direkt neue Themen in diesem Bereich an. Diesmal schauen wir aber auch über unsere Landesgrenzen hinaus und bleiben nicht ganz so ernsthaft, dafür aber so kritisch, wie gewohnt.

Es ist doch wirklich erstaunlich, wie unsere Politiker und die anderer Länder, bei derart dringenden und wichtigen Themen derzeit aufblühen! Man könnte fast meinen, dass sie es verstanden haben. Aber auch nur fast. Dieser Beitrag könnte problemlos auch “Politiker vs. Dringlichkeit” oder “Politiker vs. Relevanz” heißen.

An der heimischen Front hier in Deutschland wurde gerade ein Artikel auf Spiegel.de, meiner bevorzugten Nachrichtenseite, veröffentlicht, den ich nur empfehlen kann, möchte man sich ein wenig mehr in diesem Kontext aufregen. ;-) Aber das mit der deutschen Sprache war ja sowieso schon immer so ein Thema, mit dem gerade die deutschen Politiker bizarrerweise nicht umzugehen wissen. Und auch wenn ich durchaus ein Freund der Worte bin, finde ich, dass es manchmal zu wichtig genommen wird. Sicher ist Sprachkultur ein Thema, aber sagt man nicht umsonst auch so schön “alles zu seiner Zeit”? Und wie war das damals mit den Rechtschreibreformen, dessen Nutzen und Sinn bis heute niemand unterhalb eines Proffessorengrades in Literaturwissenschaft erkannt hat?

Nun, ein wenig beruhigen tut mich da ja dann doch, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich einmal mehr ob politischem Unvermögen weltweit blamieren. Ein weiteres aktuelles Beispiel, das sich anbietet, ist China. China an sich ist für mich schon ein heikles Thema. Grundlegend kann ich wenig mit asiatischen Kulturen anfangen, aber das fällt ja noch unter “jedem das Seine”. Wo es dann mit dem Verständnis aufhört, ist die chinesische Menschenrechtspolitik, der Kontrollstaat und etliche andere Tatsachen, die im “Land des Lächelns” an der Tagesordnung sind. Fast mutet dieser Kosename schon bizarr an, ob dieser Gegenüberstellung.

Jedoch hat man auch in China ernste und wichtige Themen neben der Wirtschaftskrise, die dort erst gerade hereinbricht. So musste ich neulich, nach all den erst vor Kurzem öffentlich gewordenen – und gerade noch öffentlich werdenden -, bizarren Fakten und Vorgängen hinter den Kulissen zu den Olympischen Spielen, einmal mehr tief durchatmen, um mir nicht lautstark vor die Stirn zu schlagen. So hat es sich die chinesische Regierung nun vorgenommen, sogenannte “Goldfarmer” zu besteuern (Quelle: Golem.de)!

“Goldfarmer” sind Leute, die den ganzen Tag mit Online-Spielen im Internet verbringen, dort virtuelles Geld und Gegenstände sammeln, und dann für reales Geld wieder verkaufen. In der Regel ist das von den Betreibern der Spiele natürlich verboten. Aber was anderswo selbstverständlich ist und bekämpft wird, daraus macht China gleich eine ganze Industrie. Die dann noch offiziell zu besteuern, obwohl dort eigentlich mit illegalen Machenschaften Kapital geschlagen wird, schlägt dem Fass wirklich den Boden aus.

Gut, dass die Politik in aller Herren Länder so sehr um unser Wohlbefinden bemüht ist! :-D

Angela wer?

Amerika hat nun seinen ersten farbigen Präsidenten, fein. Aber haben wir nicht seit einiger Zeit bereits unsere erste Kanzlerin? Zumindest war da mal was, ja. Aber nun?

Gerade in der letzten Zeit und in Bezug auf die weltweite Wirtschaftskrise und Rezession kam das Thema ja wieder vermehrt auf. Und das noch in eher weniger schmeichelhaftem Ton. Die Amerikaner haben es vorgemacht, wie ein politisches Finanzpaket zur Rettung der Wirtschaft auszusehen hat, und planen auch munter weiter. Als die EU, und damit auch wir, aufgefordert wurden, uns daran zu beteiligen, haben wir abgelehnt und die Amerikaner – gerade die ach so bösen Amerikaner! – ihrem Schicksal überlassen. Da ahnte noch niemand so genau, was daraus werden würden. Doch selbst die Regierung Busch, sonst eher durch Peinlichkeiten von sich reden machend, wusste es schon besser. Oder ahnte zumindest, dass das Thema noch lange nicht vom Tisch ist.

Mittlerweile hat es uns also voll erwischt und zieht munter weiter nach Asien, wob bereits ob der Unfähigkeit der Amerikaner und Europäer, das Ganze zu stoppen, eifrig gezittert wird – zurecht. Aber wir sind nicht Amerika und auch nicht Asien. Was also ist mit uns? Wo ist unsere tolle erste Bundeskanzlerin? Angela Merkel steht in der Ecke, angefeindet – natürlich nicht offiziell! – durch mittlerweile sogar ihre EU-Kollegen, wie das Treffen Sarkozy-Brown-Barroso gerade zeigt. Natürlich will man Deutschland nicht ausschließen … “aber mal ganz ehrlich”, scheint da zwischen den Zeilen zu stehen, “was will man mit jemandem wie Angela Merkel, die bei einer mittlerweile mehr als ernsten Situation abwartet und sich eher wie ein zickiges Schulmädchen benimmt?” Genau, außen vor lassen.

Zwar stellen sich sogar Opposition, und vor allem natürlich CDU/CSU, hinter Angela Merkel – noch. Aber was bleibt ihnen auch anderes übrig, wollen sie nicht vollständig das Gesicht verlieren? Ich denke da wehmütig an unseren Altkanzler Schröder zurück, der, wie jeder andere Mensch, weiß Gott nicht perfekt war, aber so etwas wäre mit ihm nie passiert. Da kann man nur hoffen, dass potenzielle Kandidaten wie Frank-Walter Steinmeier und die Müntefering-SPD nicht nur nun tönen, wo es darum geht, die Opposition zu diffamieren. Und hoffen wir weiter, dass sie aus der Vergangenheit gelernt haben, waren sie doch beide schon zu Schröders Zeiten aktiv.

Scheint, als wenn Angela Merkels Politik hinterher nach dem benannt wird, was mittlerweile überall spöttisch zu ihrem Markenzeichnen gemacht wird: eine “Politik der herunterhängenden Mundwinkel”. Blickt man zurück, merkt man auch schnell, wenn man erst einmal darüber nachdenkt, dass das nicht jetzt erst so ist. Angela Merkel und ihr Schattenkabinett … das scheint es zu treffen. So ist das Fazit aus diesem Beitrag natürlich auch nicht, dass eine Frau als Kanzlerin nichts taugt. Es ist lediglich eine Meinung – meine – zu einer Person des öffentlichen Lebens, die sie sich verdient hat.

Flucht in andere Welten

Ich verbringe viel Zeit alleine und in meinem Kopf. Auch flüchte ich gern aus der Realität in ein gutes Buch, einen Film oder ein Spiel. Doch auch all diese Fluchtmöglichkeiten sind begrenzt und haben irgendwann ein Ende. Und so seltsam es klingen mag: Je tiefer man in sie versunken war, desto schwerer fällt es einem, daraus wieder aufzutauchen.

In diesem Fall dreht es sich um meinen Abschied aus dem Spiel „World of Warcraft“. Einige werden dies nun belächeln, andere mit wissender Mine bedenken. Recht habt ihr aber alle nicht – zumal ich nur unregelmässig spiele und auch relativ kurz dabei war. Auch ist dieses Spiel an sich nichts Besonderes für mich unter all den vorherigen Spielen, Büchern und Filmen, mehr ein aktuelles Beispiel. Zudem ist dieser Beitrag weder dem Theme Online(spiele) gewidmet noch so oberflächlich, wie man zuerst meinen mag.

Aber trotzdem ist es ein wenig wie aus einem schönen Traum zu erwachen oder erinnert entfernt daran, einen geliebten Menschen zu verlieren. Natürlich nicht annähernd so bedeutend oder so schmerzvoll, das wäre maßlos übertrieben. Aber wann immer ich in eine andere Welt flüchte, vor der garstigen, realen Welt, so reise ich hauptsächlich in Gedanken, in meinem Kopf. Erzähle mir selbst eine passende Geschichte. Und das nicht nur beim Lesen sondern auch bei Filmen und Spielen. Ein völliges Abtauchen oder Eintauchen.

Schwierigkeiten hat das für mich und mein Leben nie bedeutet, jeder tut so etwas. Und jeder Selbstbetrug und jede Flucht sieht ein wenig anderes aus. Die einen tun es gedanklich, die anderen mit Alkohol oder Drogen und wieder andere mit noch gar drastischeren Methoden. Alle haben aber dasselbe Ziel: Sie wünschen sich an einen anderen Ort, in eine andere Zeit und in andere Gesellschaft.

Ich erinnere mich an die immer mal wieder stattfindenden Träume, in denen ich mit meiner ehemaligen großen Liebe noch zusammen bin. Und das grausame Erwachen danach … wenn man die Augen öffnet, alleine im Bett liegt und sein Leben verflucht, weil es nicht das Leben ist, dass man sich insgeheim wünscht. Weil man sich Vorwürfe macht oder selbst bedauert, dass man nicht in der Lage war, es zu erhalten oder es zu erreichen, zu verhindern, dass es sich änderte oder wieder glücklich zu sein, wie man es einmal war.

Sogar ich war, rückblickend betrachtet, mal so etwas wie „glücklich“, was für mich schon eine relativ bizarre Aussage sein mag, kennt man mich näher. Aber ich habe verstanden, dass der Lauf der Welt nun einmal so ist und sich das Schicksal, welches einem zugedacht ist, auch selten von Trauer oder dem Wunsch nach Änderung alleine beeinflussen lässt.Man muss schon darum kämpfen und etwas tun, erwartet man auch etwas dafür im Gegenzug. Wüsste ich doch nur, was es zu tun gilt, ich würde sofort damit beginnen …

So bleibt jedes Mal nur ein leichter Stich, ein leichtes nostalgisches Aufbegehren, wann immer man doch zurückdenkt, obwohl man sich Mühe gibt, es nicht zu tun, wie ich es bevorzuge.

Manche Dinge vergisst man schneller als andere.

Manche Menschen vergisst man niemals.

In dieser neuen Serie, die eher weniger ernst zu nehmen ist, räume ich mit ein paar Mysterien der verschiedensten Arten auf. Nicht alles davon wird zwingend mit mir oder meiner Arbeit zu tun haben. Diesmal allerdings schon.

Wie sicherlich einige schon erkannt haben, verbirgt sich, sehr offensichtlich, hinter LinguaOccultus niemand anderes als ich selbst. Clever kombiniert, Smartass! :-D

Und auch, wenn es sich hier “nur” um ein Pseudonym für meine Blogs handelt, dass ich noch nicht ein mal nötig hätte, und wovon ich mich eigentlich auch abgewandt habe, hat es seine Existenzberechtigung. Wer mich ein wenig näher kennt, weiß auch, dass ich selten etwas “einfach nur so” tue und mir in der Regel was dabei denke. So auch in diesem Fall.

“Lingua” ist lateinisch und bedeutet unter anderem “Sprache”; “Occultus” steht für “verborgen”, “verdeckt” und “dunkel”. Zusammengenommen, in der richtigen Reihenfolge gemäß der lateinischen Grammatik, und in den von mir beabsichtigten Kontext gerückt, ergibt das soviel wie “dunkle/verborgene/verdeckte Sprache”. Es ist Absicht, dass der Begriff nicht eindeutig sondern, im Gegenteil, mehrdeutig ist.

Auch ist wohl klar, dass es sich nicht direkt auf mich als Person bezieht, wie das bei Pseudonymen wohl meist üblich ist, sondern auf gewisse Weise die von mir verwendeten Ausdrucksformen personifiziert und ihnen einen Namen gibt. Auch soll es verdeutlichen, dass bei den Inhalten hier oft zwischen den Zeilen gelesen werden muss und nicht Alles so offensichtlich ist, wie es scheint.

Soviel für diesmal, cheers!

Anmerkung: “LinguaOccultus” ist meinem allgemeinen Nickname “- TIM -” zugunsten des Wiedererkennungswertes und der persönlicheren Form gewichen und wird nur noch intern verwendet.

Update: Seelenstaedt

Seelenstaedt, mein aktuelles Buch-Projekt, fand in der letzten Zeit die meiste Aufmerksamkeit hier. Im letzten Update habe ich schon kurz angesprochen, was daraus geworden ist, nachdem es eine Weile aus den zuvor beschriebenen Gründen recht ruhig hier war. Jedoch ist mir das Projekt so wichtig und ans Herz gewachsen, dass ich ihm noch einmal einen Beitrag widmen möchte, nachdem die letzten Neuigkeiten dazu für meinen Geschmack zu sehr untergegangen sind.

Zuerst möchte ich den Hinweis wiederholen, dass Seelenstaedt nun eine eigene Seite hat. Diese findet sich unter Seelenstaedt.WordPress.com, ebenfalls wie auch diese Seite bei WordPress gehostet.

Des Weiteren gibt es eine Gruppe in der Community www.MeinVZ.net (auch erreichbar über StudiVZ), bei der ich seit längerem Mitglied bin, zum Thema.

Mittlerweile sind fast alle Inhalte von hier auf die neue Seite übertragen, aktualisiert und aufgearbeitet. Zudem ist die neue Seite mehr im Stil einer normalen Website anstatt eines Blogs aufgebaut. Ich empfinde dies als wesentlich übersichtlicher und brauchbarer für ein solches Projekt.

Bevor es in Kürze mit neuen Inhalten auf der neuen Seite weiter geht, werde ich einen kleinen Teil des bisher vorhandenen ins Englische übersetzen, damit auch die Interessenten, die nicht Deutsch ihre Muttersprache nennen, eine Chance bekommen, einen Blick darauf zu werfen. Seit geraumer Zeit habe ich einige Kontakte rund um den Globus, die ebenfalls auf dem Laufenden gehalten werden möchten. Dies wird jedoch bis zur Fertigstellung und eventuellen Veröffentlichung nur sehr selten und sporadisch erweitert werden. Hauptsächlich begründet dadurch, dass mein Englisch eher aus dem alltäglichen und technischen Bereich kommt und sich weniger für schriftstellerische Werke in Form von Prosa eignet. Zumindest noch nicht.

Soweit ist das nun erst einmal alles für den Moment. Bitte nutzt in Zukunft die neue Seite oder die Gruppe im VZ um euch über das Projekt zu informieren beziehungsweise diesbezüglich mit mir in Kontakt zu treten, da ich hier nur noch größere und wichtigere Neuigkeiten, wie eines Tages hoffentlich die Veröffentlichung, erwähnen werde.

Backness … again!

Vor nicht all zu langer Zeit versprach ich, dass die ganzen längeren Unterbrechungen vorbei wären und ich kontinuierlicher arbeiten würde. Nun, scheinbar war mein Leben anderer Meinung. Aber ist es nicht immer so? Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt.

Grundlegend kann ich immerhin behaupten, dass es nicht meine Schuld war; aber wen interessiert das eigentlich? Und sagen sie das nicht alle? Und glaubt ihnen nicht eh niemand? Also lassen wir diesen Teil einfach weg. Grundsätzlich hatte und habe ich mich von einigen privaten wie auch beruflichen Dingen, grob umschrieben, erholen müssen. Größtenteils ist das nun erst einmal abgeschlossen, die für mich unter solchen Umständen typischen Sinn- und Identitätskrisen sind wieder unter Kontrolle, morgen geht die Sonne auch wieder auf, alle haben Zucker im Arsch und komische Hüte auf. Amen.

Der Humor stirbt bekannter weise zuletzt, nicht die Hoffnung. ;-)

Nun, wo wir gerade von „typisch für mich sprechen“: Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte (ja, ich weiß, jeder hätte die zuerst wissen wollen) ist, dass es keine Informationen irgendeiner Art mehr zu meinem Buchprojekt Seelenstaedt mehr hier in diesem Blog geben wird. Die gute ist, bevor nun wieder gleich mit Steinen geschmissen wird (ja, ich muss mich auch erst einmal an diese Aufmerksamkeit und das Feedback gewöhnen!), dass das Projekt einen eigenen Blog bekommen wird. Die Idee dazu ist proudly presented by fucking Flo (kick my ass if you can – aber Ehre wem Ehre gebührt!), der diesen Blogeintrag sicher in Kürze diesbezüglich mit Kommentaren … nun kommentieren wird (warum habe ich nur zuerst an „kompromittieren“ gedacht?). Nachdem ich bei meinem Blog-Anbieter WordPress abgeklärt habe, dass das ohne weiteres möglich ist, wird das ganz nach einigem hin und her überlegen nun umgesetzt. Es wird einen Link unter Blogs auf dieser Seite dazu geben. Vermutlich wird dies auch bereits in den nächsten Tagen abgeschlossen sein.

AnimaDualis wird sich somit in Zukunft lediglich mit meinen sonstigen Interessen und privaten Dingen befassen (und vermutlich stark an Interesse einbüßen! :-D ).

Soweit erst mal dieses kleine Update.

Der aktuelle Stand der Dinge

Mir ist sehr wohl bewusst, dass einige mittlerweile regelmäßig das Geschehen hier mit verfolgen und ich bemühe mich auch, euch nicht mehr als nötig warten zu lassen. Allem voran erregt Seelenstaedt derzeit mehr Aufmerksamkeit als ich erwartet habe. Zumindest so früh im Schaffensprozess mit noch so wenig Informationen hatte ich eher mit maximal moderatem Interesse gerechnet.

Jedoch kam mir nun einer weitere Idee, die euch das Warten vielleicht ein wenig leichter macht, denn ich brauche Zeit, um meine Ideen auszuarbeiten und ab und an muss ich auch ganz schlicht und einfach mal auf die notwendige Inspiration, den sogenannten “Kuss der Muse”, warten! ;-) Um euch dennoch in der Zwischenzeit ein wenig Kurzweil zu verschaffen, habe ich mir überlegt, vielleicht einen Fortsetzungsroman direkt hier im Blog zu schreiben und zu veröffentlichen.

Das würde so aussehen, dass ich die Geschichte Stück für Stück schreibe und in separaten Beiträgen und in unregelmäßigen Abständen hier veröffentliche. Immerhin habe ich noch genug Ideen, die einfach nicht zu Seelenstaedt passen oder thematisch damit nichts zu tun haben. Lasst mich wissen, was ihr von dieser Idee haltet! Sofern diese entsprechend Zuspruch findet, kann es eigentlich direkt losgehen!

Auch bin ich in einem gewissen Rahmen für Vorschläge und Wünsche offen, bitte jedoch hierbei zu bedenken, dass ich nur schreiben kann, was mich thematisch interessiert und womit ich mich identifizieren kann … und Liebesromane liegen mir genau so wenig wie Westernromane! :-D

Ich bin aber zunächst für alles offen also traut euch einfach! Und danke schon mal für euer bisheriges Interesse und die Unterstützung, ich kann jedes bisschen Motivation gebrauchen, das ich bekommen kann. Und nichts motiviert so sehr wie ein paar Vorschusslorbeeren! :-)

Back to Business & Update

Nach dem kleinen Problem von gestern Abend und heute Nacht, welches die Positionierung des Menüs auf der Startseite hier betraf, geht es nun wie gewohnt weiter!

Die meisten von euch werden davon gar nichts mitbekommen haben, was den super-schnellen Support von WordPress.com zu verdanken ist! Es lediglich wenige Stunden gedauert, bis geantwortet wurde! Des Weiteren brauchten sie nur zwei Anläufe, um das Problem zu regeln und das noch mitten in der Nacht! An dieser Stelle ein dickes Lob und vielen Dank an die Dame vom Support! :-)

Nebenher gibt es ein großes Update der “Über …”-Seite, dass ich heute Vormittag geschrieben habe. Hinzugefügt wurden vor allem ein paar Absätze zum Gedenken an essentiell wichtige Personen, die mich und mein Leben beeinflussten, mich beeindruckten oder es noch tun und die ich mir teils zum Vorbild gemacht habe. “Gedenken” meint hier, dass ich leider nicht mehr zu allen Kontakt habe. Meines Wissens weilen sie alle noch unter uns, nur um Missverständnissen vorzubeugen.

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