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Der aktuelle Stand der Dinge

Mir ist sehr wohl bewusst, dass einige mittlerweile regelmäßig das Geschehen hier mit verfolgen und ich bemühe mich auch, euch nicht mehr als nötig warten zu lassen. Allem voran erregt Seelenstaedt derzeit mehr Aufmerksamkeit als ich erwartet habe. Zumindest so früh im Schaffensprozess mit noch so wenig Informationen hatte ich eher mit maximal moderatem Interesse gerechnet.

Jedoch kam mir nun einer weitere Idee, die euch das Warten vielleicht ein wenig leichter macht, denn ich brauche Zeit, um meine Ideen auszuarbeiten und ab und an muss ich auch ganz schlicht und einfach mal auf die notwendige Inspiration, den sogenannten “Kuss der Muse”, warten! ;-) Um euch dennoch in der Zwischenzeit ein wenig Kurzweil zu verschaffen, habe ich mir überlegt, vielleicht einen Fortsetzungsroman direkt hier im Blog zu schreiben und zu veröffentlichen.

Das würde so aussehen, dass ich die Geschichte Stück für Stück schreibe und in separaten Beiträgen und in unregelmäßigen Abständen hier veröffentliche. Immerhin habe ich noch genug Ideen, die einfach nicht zu Seelenstaedt passen oder thematisch damit nichts zu tun haben. Lasst mich wissen, was ihr von dieser Idee haltet! Sofern diese entsprechend Zuspruch findet, kann es eigentlich direkt losgehen!

Auch bin ich in einem gewissen Rahmen für Vorschläge und Wünsche offen, bitte jedoch hierbei zu bedenken, dass ich nur schreiben kann, was mich thematisch interessiert und womit ich mich identifizieren kann … und Liebesromane liegen mir genau so wenig wie Westernromane! :-D

Ich bin aber zunächst für alles offen also traut euch einfach! Und danke schon mal für euer bisheriges Interesse und die Unterstützung, ich kann jedes bisschen Motivation gebrauchen, das ich bekommen kann. Und nichts motiviert so sehr wie ein paar Vorschusslorbeeren! :-)

Back to Business & Update

Nach dem kleinen Problem von gestern Abend und heute Nacht, welches die Positionierung des Menüs auf der Startseite hier betraf, geht es nun wie gewohnt weiter!

Die meisten von euch werden davon gar nichts mitbekommen haben, was den super-schnellen Support von WordPress.com zu verdanken ist! Es lediglich wenige Stunden gedauert, bis geantwortet wurde! Des Weiteren brauchten sie nur zwei Anläufe, um das Problem zu regeln und das noch mitten in der Nacht! An dieser Stelle ein dickes Lob und vielen Dank an die Dame vom Support! :-)

Nebenher gibt es ein großes Update der “Über …”-Seite, dass ich heute Vormittag geschrieben habe. Hinzugefügt wurden vor allem ein paar Absätze zum Gedenken an essentiell wichtige Personen, die mich und mein Leben beeinflussten, mich beeindruckten oder es noch tun und die ich mir teils zum Vorbild gemacht habe. “Gedenken” meint hier, dass ich leider nicht mehr zu allen Kontakt habe. Meines Wissens weilen sie alle noch unter uns, nur um Missverständnissen vorzubeugen.

Wer Seiten im Internet mehr oder weniger regelmäßig liest und weiß, wie schwer es mitunter ist, den Überblick zu behalten und nichts zu verpassen, wird sich über diesen Beitrag freuen. Denn mit einem so genannten “RSS-Feed” ist dies ohne Weiteres möglich!

Ein RSS-Feed sendet, wenn er abonniert wird, neue Beiträge, Änderungen und Ähnliches einer Website direkt an einen kompatiblem Browser, E-Mail-Client (was die meisten aktuellen wie Opera, Firefox, Thunderbird, Internet Explorer oder auch Outlook aber alle können) oder einen speziellen RSS-Feed-Reader. Von Beidem bekommt man freie Versionen im Internet (siehe Linksammlung am Ende des Beitrags).

Nun braucht man nur noch eine Website, zum Beispiel auch meinen Blog hier (die Symbole dafür findet ihr oben rechts auf der Startseite) und muss dort den entsprechenden Feed abonnieren. In der Regel wird das gemacht indem man einfach auf ein Symbol auf der entsprechenden Website klickt und das installierte Programm zum lesen der Feeds wird dies automatisch erkennen und entsprechend reagieren.

Linksammlung zum Thema:

Wikipedia.de-Artikel zum Thema RSS

Opera (Browser)
Firefox (Browser)
Thunderbird (E-Mail-Client)

Zwischen den Zeilen

Dies ist einer einzigen Person gewidmet und stellt genauso meine Anteilnahme und mein Mitgefühl dar als auch mein Verständnis und meine Hilfsbereitschaft. Wenn du das hier liest, wirst du wissen, dass du gemeint bist und was es bedeutet. Aus Respekt vor der Privatsphäre dieser Person erlaube ich keine Kommentare zu diesem Beitrag.

Du weißt, nachts ist es nicht nur kälter draußen und dunkler, man fühlt sich auch einsamer. Nicht einsam, denn jedes Gefühl ist jederzeit bei uns wenn auch vielleicht durch andere überlagert, sondern einsamer, als es am Tage der Fall ist. Mit der Nacht und der Dunkelheit assoziieren wir die Angst vor dem Unbekannten, dem Unsichtbaren. Dem Feind, dem wir uns nicht stellen könnten selbst wenn wir wollten und in dem Wissen ihm nicht gewachsen zu sein. Ein Feind in uns drin. Und letztendlich, wenn wir eine Zeit darüber nachgedacht haben, stellen wir fest, dass wir selbst der unbekannte Feind sind, denn diese Angst ist eine irrationale; sie existiert nur in unserem Kopf.

Als du dich vorhin verabschiedet hast musste ich daran denken, denn ich weiß, wie du dich nun fühlst. Allein in deinem Bett, allein und doch wieder nicht. Allein mit dir selbst und doch auch mit dem unsichtbaren Feind, einer Angst, die keinen Grund hat, keine Ursache. Eine Angst, die man nicht bekämpfen kann, weil sie nicht existiert. Eine Angst, der du dich nun stellen musst. Und auch wenn es nicht die Nacht ist oder die Dunkelheit oder das Unbekannte, die dir momentan das Herz schwer machen, so ist es doch die Einsamkeit. Und weißt du was sie mit der Angst gemeinsam hat? Sie existiert nur in deinem Kopf.

Diese Wunde, die du erfahren hast, ist längst am verheilen, da die Ursache nicht mehr besteht und nun somit auch die Symptome heilen können. Niemand hat gesagt, dass so eine Genesung an nur einem Tag oder über Nacht erfolgen kann. Und ich weiß, dass du das weißt. Es braucht Zeit. Und wie auch immer dir deine Entscheidung nun vorkommen mag, es gibt kein richtig oder falsch, kein gut oder schlecht. Es gibt nur dich und deine Entscheidung, frei von jeder Bewertung. Wichtig ist nur, was du fühlst; auch, wenn dass für den Moment irreführend klingen mag so wirst du feststellen, dass sich die Wahrheit über deine Gefühle früher oder später aus den Falten der Zeit schälen wird, die vor dir liegt. Und, ja, es wird der Moment kommen, an dem du das auch so klar wirst sehen können.

Bis dahin möchte ich, dass du dich nicht vor deinen Gedanken versteckst, denn du kannst nicht etwas verarbeiten, das du gleichzeitig unterdrückst. Lenk dich ab, lass mich dir dabei helfen, nutze die Möglichkeiten die sich dir bieten um diese Zeit angenehmer verstreichen zu lassen. Versteck dich nicht und block nicht jeden ab, denn nicht jeder ist nur daran interessiert, dich auszunutzen, zu missbrauchen oder zu verletzen.

Du weißt, dass ich jederzeit für dich da bin und du dich jederzeit an mich wenden kannst, wenn du meinst, es nicht alleine zu schaffen. Aber ich kann dir meine Hilfe nur anbieten; annehmen musst du sie selbst. Riskier’ es einfach mal! Oder habe ich dir bisher jemals einen Grund gegeben, dass Risiko eines Einsatzes zu bereuen? Ich denke nicht.

Ich hab‘ dich sehr lieb, weisst du? Alles wird gut.

Neues Spiel, neues Glück! Auch wenn ich gestehen muss, dass ich im Kopf schon viel weiter bin als was ich bisher hier veröffentlicht habe, habt ihr davon ja nichts. Und da mittlerweile auch die dringend benötigte Motivation, in Form von positivem Feedback eurerseits zunimmt, bin ich auch entsprechend willens, euch etwas zurück und mehr preis zu geben.

Heute kommen wir also zur nächsten Charakterstudie in Kurzform, dem Herrn über die gesamte Grafschaft Seelenstaedt. Doch bevor es losgeht möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass es sich um grob umrissenen Entwürfe der Charaktere handelt, die ich auch durchaus nachträglich verändere. AD, der Blog hier, dient mir diesbezüglich als eine Art öffentlicher Notizzettel, durch den ich mir über die Schulter schauen lasse beim designen meiner Welt die in meinem Kopf rund um Seelenstaedt wächst. Nun aber zur heutigen Vorstellung.

Vigor “Viggo” van Seelenstaedt

Wie bereits oben erwähnt ist Vigor van Seelenstaedt der Herr der gleichnamigen Grafschaft Seelenstadt und wohnhaft auf der ebenfalls gleichnamigen Burg Seelenstaedt. Womit sein Titel als Graf schnell klar sein sollte, ist die Namensgebung vielleicht irreführend, da man schnell zu dem Schluss kommen könnte, dass er ein chronischer Egomane sei. Dem ist jedoch nicht so. Das er zusammen mit der Gräfin, die in einem späteren Beitrag vorgestellt werden wird und auf den Namen Brianna van Seelenstaedt hört, der Gründer des Geschlechts Van Seelenstaedt im Rahmen der Grafschaft ist, sollte auch klar sein. Gleichzeitig ist es mit der Grund, warum der Name dieses Adelsgeschlechts die gesamte Grafschaft so durchdringt. Allerdings ist das weder der einzige noch der wichtigste Grund dafür. In gewisser Weise ist Vigor van Seelenstaedt die Grafschaft, wozu ich aber mehr schreiben werde, wenn ich mit Beiträgen zu den Ortschaften beginne. Vigor ist ein durchschnittlich großer Mann filigraner Statur. Er hat schwarzes Haar das ein wenig über seine Schultern herunter gewachsen ist, trägt jedoch keinen Bart. Er ist wie Mary von blasser Gestalt und wirkt somit im Gesamtbild zusammen mit seiner eher dunklen Kleidung sehr kontrastreich in seiner Erscheinung. Seine Augen sind von hellem Grau, was immer mal wieder zu hellem Grün oder Blau wechselt, was seine emotionale Verfassung andeutet. Man würde sagen, dass er ein überdurchschnittlich attraktiver Mensch ist, was aber nicht stimmt. Es ist nicht bekannt, was Vigor ist. Seine Rasse scheint menschlich, aber das ist auch mehr Schein als Fakt. Wer dem Grafen gegenübersteht merkt auch schnell zwei Dinge: dass es eine andere, zweite und dunkle Seite an ihm gibt, die spürbar aber immer hinter einer Fassade vor Blicken verborgen liegt. Und, dass der Graf mehr ist als eine normale physische Wesenheit wie die vielen anderen in der Grafschaft. Er ist, grob umschrieben, genauso die Grafschaft selbst, ein Prinzip und ein geistiges Konstrukt, unterstützt von einer der mächtigsten Wesenheiten meiner noch unbenannten Welt die, neben Vigor selbst, der Ursprung und die Essenz der Grafschaft Seelenstaedt ist.

In Kürze werden vor allem weitere Charaktere folgen, ich werde aber, um euch ein besseres Verständnis der gesamten Welt um die Grafschaft herum zu vermitteln, auch beginnen, Orte zu verbal zu skizzieren. Feedback ist weiterhin in jeder Form willkommen! :-)

Es folgt, nach einer etwas längeren Pause, der nächste, ebenfalls sehr wichtige, Charakter nach Mary: Tae’boz, das “kleine rote Männchen”. Er ist der, bereits im Beitrag zu Mary angekündigte, ständige Begleiter.

Tae’boz

Tae’boz zu beschreiben ist sehr einfach oder sehr schwierig, je nachdem. Beginnen wir mit den Äußerlichkeiten: er misst ungefähr 20 cm von Kopf bis Fuß, ist knallrot, trägt keinerlei Kleidung und ist offensichtlich geschlechtslos. Jede Hand hat drei Finger und jeder Fuß zwei Zehen. Auf dem Kopf hat er zwei kleine Hornansätze und im Mund Zahnreihen, die denen von uns Menschen ähneln, abgesehen von den ein wenig längeren Eckzähnen oben und unten. Sein Kopf ist eher rund und ein wenig flach, sein Gesicht hat eine leichte Schnauze, einen breiten Mund, eine flache Nase und kleine, völlig schwarze Knopfaugen.

Soviel zum sehr einfachen Teil. Wer jetzt ein Wort wie “niedlich” im Kopf hat, hat damit nicht Unrecht. Jedoch sollte mittlerweile klar sein, dass Tae’boz kein Mensch ist und uns nicht einmal ähnelt. Vom Gemüt her ist Tae’boz, was für seine Art eher untypisch ist, eher eine Frohnatur. Unbeschwert lebt er vor sich hin, bis er unter bestimmten Umständen mit Mary zusammentrifft. Tae’boz ähnelt charakterlich vielleicht ein wenig dem als “Pan” bekannten Fabelwesen. Er hat jede menge Unfug im Kopf, ist relativ freundlich und kommunikativ, auf … seine eigene Art und Weise. Denn Tae’boz spricht nicht.

Zumindest nicht so, wie wir das gewohnt sind. Tae’boz Art bedient sich einer Art “visueller Telephatie”. Das sieht folgendermaßen aus: wenn Tae’boz spricht, erscheint das Gesprochen in Form von Wörtern im Geist des Angesprochenen. Tae’boz selbst bestimmt, wer diese Worte “sehen” kann, was nicht zwingend nur eine einzelne Person sein muss. Die Worte entstehen im Geist des Angesprochenen, allerdings hört er keine “Stimme” in seinem Kopf, sondern kann die Worte “ablesen”, da sie sich bildlich darstellen. Es bedarf keiner Konzentration dafür und die Art, wie das genau funktioniert, ist bisher auch nicht bekannt. Jedoch sind die Worte immer in der richtigen Sprache, nämlich einer der Sprachen, die der Angesprochene auch spricht. Es scheint also, als wenn sich diese Kommunikationsform nicht nur darauf beschränkt, Dinge zu formulieren, sondern auch, Dinge aus dem Bestand des Geistes des Angesprochenen zu benutzen, um sie für ihn verständlich zu machen. Auch hat Tae’boz seine eigene Art, Dinge zu formulieren. Und auch wenn er eigentlich jede Sprache aufgrund seiner Art zu “reden” versteht, hat er manchmal so seine Mühe, sich auszudrücken, was nicht selten eher komische Resultate zu tage fördert.

Dies ermöglicht Tae’boz die Kommunikation mit jeder Art von Wesen, dass über irgendeine Art von Verstand im weitesten Sinne verfügt. Wie weit seine Fähigkeiten in diesem Bereich gehen und was er noch kann, ist nicht bekannt (und soll hier auch noch nicht verraten werden ;-) ).

Heute möchte ich euch einen der Hauptcharaktere vorstellen. Mary wird eine treibende Kraft hinter vielen Ereignissen auf der einen und der generellen Handlung auf der anderen Seite sein. Sie wird uns zum weinen und zum lachen bringen. Letzteres vor allem zusammen mit ihrem ständigen Begleiter.

Mary van Seelenstaedt

Wir werden Mary bereits in sehr jungen Jahren kennen lernen und sie wird häufig in Erscheinung treten. Mary besteht schon jetzt aus Myriaden von Details, die ich mir von den Menschen geliehen habe, die mir am wichtigsten sind oder mich am meisten beeindruckt haben. Im Rahmen seiner fiktiven Persönlichkeit wird sie, wie viele andere der wichtigeren Charaktere, die Summe von vielen zu ihr passenden Eigenschaften sein, teils geliehen, teils frei erfunden.

Optisch könnt ihr euch Mary als ein blasses, zierliches Mädchen mit fast hüftlangen, braunen Locken vorstellen. Sie wird gerade ihren zehnten Geburtstag verlebt haben, wenn wir sie zum ersten Mal treffen. Vom Charakter her ist Mary überhaupt nicht wie typische Kinder in ihrem Alter, was jedoch ebenfalls auf Vieles in meinem Geschichten zutreffen wird und ein wichtiger Grundbaustein des Ganzen ist. Sie ist ein sehr ruhiges Kind, das oft genug eher melancholisch wirkt als die übliche Lebhaftigkeit ihrer Altersgenossen an den Tag zu legen. Dies steht in direktem Zusammenhang mit dem verschwinden ihrer Mutter vor einigen Jahren; ein Ereignis, welches auch ihren Vater, den Grafen und Herrscher der Grafschaft Seelenstaedt, dauerhaft geprägt hat. Auf der Habenseite zeichnet sie die für ihre Familie typische, mehr als überdurchschnittliche Intelligenz und Neugierde aus. Als Resultat ist Angst selten eines von Marys Problemen.

Wir werden miterleben, wie Mary aus ihren Kindertagen und über ihre Jugend zu einer jungen Dame heranwächst. Dies wird sich jedoch über einen größeren Zeitraum und mehrere Geschichten erstrecken. Schon in der ersten Geschichte, die sich hauptsächlich mit dem Kennenlernen der Charaktere und Orte befassen wird, wird für Mary, der es zu dieser Zeit sehr schlecht geht, ein essentielles Ereignis stattfinden: sie wird einen Begleiter treffen, der ihr danach nie wieder von der Seite weichen wird sowie sie nicht von seiner.

Für meine Premiere soll es das erstmal gewesen sein. In den kommenden Tagen, Wochen und Monaten werden hier, für die Interessierten unter euch, immer wieder Neuigkeiten und Vorstellungen erscheinen.

Leben V2.0

> Booting ……….]

> [Accessing Database] [Found Boot-Image] [Version=2.0]
> [Image Selected] [Loading Image] [Done]
> [Starting Engine V10.0.0.5] [Done]
> [Starting Visuals V6.04] [Done]
> [Starting Audio V3.4] [Done]
> [User-Log-In Required]

Enter Pasword:

************

> [Password Accepted] [Access Granted]
> Welcome back, Commander!

So oder so ähnlich würde man das ausdrücken können. ;-) “Das Phoenix-Prinzip” wäre auch ein möglicher Name für diesen Beitrag. Vielleicht kann der Eine oder die Andere sich schon etwas beim Titel im Kontext mit den ersten Sätzen denken. Vielleicht aber auch nicht. Also fange ich ganz von vorne an: es war ein Gestern, aus heutiger Sicht …

… und zwar das gestrige Gestern, wie ihr sicherlich schon vermutet. Ein Tag von denen, die es eigentlich nicht geben sollte. Nicht geben in sofern, dass er eigentlich nicht stattfand und somit ein wenig Lebenszeit sinnfrei verschwendet wurde. Da mir aber Effizienz und innere Ausgeglichenheit wichtig sind, kann ich so etwas nicht akzeptieren.

Ich saß den ganzen Tag in meinem Arbeitszimmer. “Herum”, sollte man noch hinzufügen, muss man aber nicht. Genau so sah auch mein Plan für gestern aus: ich hatte keinen. Die meiste Zeit habe ich darauf verschwendet, mir zu überlegen, was ich tun könnte. Ich hätte lesen können, musste ich aber nicht. Ich hätte etwas spielen können, musste ich aber nicht. Ich hätte schreiben können, musste ich aber nicht. Ich hätte lernen können … merkt ihr was? Kennt jemand dieses Szenario, wenn man nach der Arbeit nach Hause kommt und weiß, man hat noch so und so viele Stunden zeit, bis man schlafen gehen muss, die man möglichst effektiv nutzen möchte, aber die meiste zeit darauf verschwendet, darüber nachzudenken, wie man das anstellt anstatt einfach mit irgend etwas erstmal anzufangen? Nein? Whatever.

Ihren besonders bizarren Charakter bekam die Situation vor allem dadurch, dass ich mit einem neuen Rechner und einem ganzen Haufen neuer Technik dort saß und eigentlich von der ersten bis zur letzten Minute des Tages hätte beschäftigt sein müssen. Wer mich kennt, weiß, da ich eine extrem hohe Technik-Affinität habe; das aber nur erklärend am Rande. Trotzdem war ich gestern nicht wirklich mit etwas beschäftigt. Abgesehen davon, dass hier ein anderes Prinzip greift, welches die Schwierigkeit beinhaltet, sich für eine Sache zu entscheiden, wenn man viele gleichwertig positive Optionen hat (ja, manchmal bin ich sehr entscheidungs… “unfreudig”), war gestern einfach die Luft raus, um es auf den Punkt zu bringen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit entschloss ich mich erstaunlicherweise für etwas, was ich schon einige Zeit zu lang - wie ein paar andere Dinge - vor mir herschiebe: Training. In meinem Fall bedeutet das Krafttraining. Und, was soll ich sagen? Es hat funktioniert! Kaum war ich mit dem Training, was sich im Rahmen hält, wenn ich nach längerer Zeit wieder anfange, fertig, schlugen meine Lebensgeister wieder artig Funken.

Was hat das alles aber nun mit dem Thema dieses Beitrags zu tun? Ganz einfach: nachdem ich mein “Leben” , gemeint ist in diesem Fall der private Teil, im letzten Zeitjahr auf ein Minimum zurückgefahren habe, viel mir zum ersten mal wieder auf, dass ich es besser haben könnte. Und das etwas fehlt. Und ich auch etwas vermisse. Daher habe ich mir direkt vorgenommen, wieder aufzunehmen, was ich habe fallen lassen.

Und, seien wir ehrlich: so etwas kostet Mühe! Aber eigentlich nehme ich das mit einer Zufriedenheit zur Kenntnis, die man normalerweise erst beim Ergebnis empfinden sollte. Aber ich bin Zwilling; der Weg ist mein Ziel. Und ich habe wieder etwas, dass mich fordert und das ich nicht einfach mal so eben erledigen kann. Also werde ich mich wieder aktiver mit den Menschen um mich herum befassen, wieder mehr ausgehen, wieder mehr aktive Tätigkeiten machen, beim Training bleiben (für meinen Geschmack kann meine Figur das definitiv vertragen, ihr Querulanten! “Gut” ist nie “gut genug”!), und so weiter und so fort.

Schauen wir mal, wie das nun wird …

Buchprojekt: Van Seelenstaedt

Oft genug habe ich mich selbst vor die Frage gestellt, wann ich denn endlich einmal ein Buchprojekt wirklich ernsthaft angehen will. Einmal zu oft sah ich mich mit dieser Frage durch Freunde und Bekannte konfrontiert. Und die bisherigen Versuche kann man auch schon nicht mehr an einer Hand abzählen. Nun ist es jedoch soweit: es hat begonnen!

Wie der Titel dieses Beitrags schon erahnen lässt, habe ich mir bereits etwas ausgedacht. Meist ist es so, dass ich viele Ideen habe, es aber an der Motivation zur Umsetzung mangelt. Worüber ich nun beginnen möchte euch zu erzählen, ist jedoch ganz neu. Ich werde versuchen, Dinge, die mich selber an Geschichten fesseln, und Dinge, die mir im Leben wichtig sind, zu kombinieren. Zudem werden viele kleine Details mit eingepflochten werden, die mir hier und da positiv aufgefallen sind. Es ist also durchaus möglich, dass ihr einen Wesenszug an einem meiner Charaktere oder einen der Orte erkennt oder sie euch zumindest vertraut erscheinen! ;-)

Das Konzept sieht vor, in bestimmtem Rahmen einzelne Geschichten zu erzählen, die jedoch in ein und derselben Umgebung und mit gleichen als auch neuen Charakteren stattfinden. Alles in allem, sofern ich es denn diesmal umzusetzen schaffe, wird letztendlich eine Reihe von Geschichten ergeben, die chronologische und inhaltliche Zusammenhänge aufweisen. Einige Charaktere und Orte werden fast immer darin auftauchen, andere nur sporadisch und wieder andere nur einmalig. Die erdachte Welt wird dafür nach und nach erweitert werden.

Um euch das Warten auf das Ergebnis ein wenig zu erleichtern, werde ich einige meiner Charakterstudien und Beschreibungen der einzelenen Orte hier vorab veröffentlichen, während ich plane. Derzeit ist noch alles in meinem Kopf und keine Zeile geschrieben, dennoch kann ich euch bereits ein wenig verraten. Die Beschreibungen hier werden sich in einem oberflächlichen Rahmen mit erklärendem Charakter halten, um nicht zuviel vorab zu verraten.

Literaturwunschliste Februar 2008

Bücher kaufe ich in der Regel nicht nach Autor. Selten auch nach Titel. Meist kaufe ich Bücher nach den kurzen Inhaltsangaben auf der Rückseite oder der Umschlaginnenseite. Nie habe ich bisher Bücher aufgrund der Kritiken anderer gekauft, da das für mich selbst nichts aussagt. Ich kenne den Geschmack des Kritikers nicht und ich weiss nicht, ob er meinem ähnelt und mir seine Aussagen somit überhaupt etwas sagen können.

Aber es gibt immer ein erstes Mal, sagt man. Ich hatte mein erstes Mal in diesem Kontext vor ein paar Tagen auf Spiegel.de, dem Onlineportal SpiegelOnline (siehe Links). Das Werk, über das berichtet wurde, nennt sich “Generation Doof”. Ich brauchte nur den Namen des Buches lesen und konnte mir breit grinsend schon einen Teil des Inhalts denken. Generell geht es um eines meiner absoluten Lieblings- und Hassthemen! Hass allerdings nicht auf das Thema selbst sondern seinen Inhalt bezogen. Ich habe noch wenig recherchiert, wie ernst oder humorvoll das Ganze nun verfasst ist, jedoch ist dies definitiv Buch Nummer 1 auf meiner persönlichen Wunschliste! Da ich es aber noch nicht gelesen habe, will ich zum Inhalt erstmal weiter nichts sagen. Vielleich gibt es später eine Kritik dazu hier.

Generation Doof

Heute, weswegen ich mich auch zu diesem Beitrag verleitet sah, folgte das zweite Schlüsselerlebnis, was Buchempfehlungen durch fremde Quellen angeht: Charlotte Roche! Ja, ja, einige werden nun die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich denke, wir tun der Dame Unrecht (bei wem es noch nicht geklingelt hat, der sollte einmal das große Wiki-Orakel befragen). Ihr Buch trägt den Titel “Feuchtgebiete” und wurde heute zweiseitig auf SpiegelOnline im Rahmen eines Interviews mit der Autorin vorgestellt. Alleine das Interview an sich birgt schon einen ganzen Haufen Schmunzler, wie ich finde. Am Ende war mit tatsächlich danach, aufzuspringen, Beifall zu klatschen und es im Grundgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland verewigen zu lassen! :-) Ich bin mir auch in diesem Fall nicht sicher, was mich letztendlich genau im Buch erwartet, aber ich freue mich tierisch darauf. Auch möchte ich neben dem verlinkten Interview mehr nicht zum Inhalt sagen; auch hierzu wird es gegebenenfalls eine Kritik geben.

Feuchtgebiete

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